Projekt Familienhäuser

Projekt Familienhäuser
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Drei- bis viermal im Jahr reist Claus Ruff für 4-5 Wochen auf eigene Kosten nach Vietnam. Mit dem Klinikärzten und dem lokalen Team koordiniert er das weitere Operationsprogramm, fährt in die Provinzen und besucht 20 -30 Familien mit herzkranken Kindern, die in Kürze operiert werden müssen. Humanitäres Engagement sucht und braucht  den menschlichen Kontakt. Das heißt zu den Menschen gehen und zuhören, ihre Ängste und Sorgen verstehen. Wir wollen aber auch Gewissheit, dass unsere Hilfe den herzkranken Kindern zugute kommt, die sie dringend benötigen. Hier treffen wir immer wieder auf die Ärmsten der Armen. Familien, die in armseligen und notdürftig mit löchrigen Plastikfolien bedeckten Bretterverschlägen hausen, oft ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir haben uns immer wieder gefragt: Was macht es für einen Sinn diese Kinder zu operieren, wenn sie nach der Operation in das Elend zurückkehren?

Das Projekt Familienhäuser steht für „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir finanzieren die Baumaterialien mit 1.900 EUR für ein Haus und die Trinkwasserversorgung. Der Bau der Häuser erfolgt in Eigenleistung und wird betreut von einem Facharbeiter und unserem Team. 30 Häuser konnten bisher gebaut werden. Weitere 25 Häuser sollen in diesem und nächsten Jahr folgen.


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